Prüfungsanforderungen für JMLA (MLA) - Prüfungen laut neuem Statut (ab Frühjahr 2009 gültig für VBV)
Achten Sie bitte auf die länderspezifischen Regelungen !!!
JMLA – Prüfung Neuerungen ab Schuljahr 2010/11
Die Prüfungen und Ausstellung der Urkunden mit Versand der Abzeichen für das Frühjahr 2010 sind erfolgreich abgeschlossen. Es ist unser Bestreben aus den Erfahrungen im Schuljahr 2009/10 die Abläufe zu verbessern. Als Ergebnis der letzten Sitzung Musikschulwerk/VBV wurde in der Abwicklung folgendes festgelegt:
1. Anmeldung
Die Anmeldung mit dem neuen Formular erfolgt nach wie vor in Abstimmung mit dem Lehrer durch die Prüflinge mit Unterschrift auch der Erziehungsberechtigten direkt an die jeweilige Musikschule. Der Anmeldeschluss ist ca. 6 Wochen vor dem Prüfungstermin der Musikschule. Das neue Anmeldeformular können sie unter www.musikschulwerk-vorarlberg.at/Aktuelles.html oder www.vbv-blasmusik.at/
herunterladen oder in den Musikschulbüros direkt abholen. Eine Unterschrift des Vereins bez.. Jugendreferenten ist nicht mehr gefordert. Im neuen Anmeldeformular sind nur noch die Stufenprüfungen anzukreuzen – siehe unter Punkt 6 – Begriffe.
2. Prüfungstermine
Die Prüfungstermine der Musikschulen werden am Anfang des Schuljahres festgelegt und sind auf der Homepage des Vorarlberger Musikschulwerks www.musikschulwerk-vorarlberg.at/Aktuelles.html ersichtlich. Die Musikschulen erstellen nach dem Anmeldeschluss einen Prüfungszeitplan für alle Instrumentengruppen. Es ist Sache der Jugendreferenten oder zuständigen Personen in den Vereinen, diese Prüfungstermine für ihre „Schützlinge“ ausfindig zu machen. Auskünfte dafür erhalten sie im jeweiligen Musikschulbüro. Die Ablegung der Prüfung ist für alle Musikschüler mit der Bezahlung des Musikschulbeitrages bereits abgegolten bzw. in diesem enthalten.
3. Zeugnis
Nach erfolgreicher Prüfungsablegung erhält der Musikschüler vom Vorarlberger Musikschulwerk ein Zeugnis. Externe Schüler (z.B. Musikhauptschüler, BORG,…..) erhalten für ihre abgelegte Prüfung eine Bestätigung. Diese werden über die Lehrpersonen an ihre Schüler ausgehändigt. Mit diesem Zeugnis bez. Bestätigung geht der Prüfling zu seinem Verein. Somit ist der Kontakt mit dem Jugendreferenten bez. dem Verein und dem jugendlichen Nachwuchs automatisch gegeben. Der Verein meldet dem VBV-Büro gesammelt formlos in einem E-Mail die Vor- und Zunamen dieser Musikschüler mit abgelegten Prüfungen und beantragt gleichzeitig die Ausstellung der Urkunden.
4. Ausstellung und Versand der Urkunden und Abzeichen
Das VBV-Büro prüft anhand der Meldungen vom Musikschulwerk ob die Angaben mit den Vereinsmeldungen übereinstimmen und stellt dann die Urkunden samt Rechnung an den Verein aus (€ 12,--) pro Urkunde/Abzeichen und schickt alles zusammen mit den Abzeichen dem Jugendreferenten oder zuständigen Vereinsverantwortlichen zu.
5. Ausbildung mit Privatlehrern
Prüflinge melden sich zusammen mit ihrem Lehrer oder Vereinsverantwortlichen an einer Musikschule für die Ablegung der Prüfung an. Achtung – nicht jede Musikschule bietet den Privatschülern die Ablegung der Prüfung an. Ein Beispiel wäre die Musikschule Bregenz, die diese Prüfungen gegen Entgelt abnimmt. Die Musikschule stellt kein Zeugnis, sondern eine Bestätigung aus. Mit dieser Bestätigung geht der Schüler zum eigenen Verein. Die weitere Vorgangsweise siehe unter Punkt 3 und 4.
6. Begriffe
Musikschulwerk VBV
Elementarprüfung gleichzusetzen mit Juniorprüfung
Unterstufenprüfung gleichzusetzen mit Bronzeprüfung
Mittelstufenprüfung gleichzusetzen mit Silberprüfung
Oberstufenprüfung gleichzusetzen mit Goldprüfung
Anspruch auf die VBV-Urkunde und das ÖBV Abzeichen haben ausnahmslos nur jene Personen, die in Verbindung mit einem VBV-Mitgliedsverein stehen, dort angemeldet oder zumindest registriert sind.
8. Abschließende Erklärung
Es ist ausdrücklicher Wunsch der Musikschulen und der einzelnen Musiklehrer, daß die Jugendreferenten oder zuständigen Vereinsverantwortlichen während des Schuljahres nach vorheriger Terminvereinbarung Kontakt zu ihnen halten.
9. Weitere Informationen
Für weitere Informationen stehen das VBV-Geschäftsbüro sowie der Landesjugendreferent mit den Bezirksjugendreferenten und allen ihren Stellvertretern gerne zur Verfügung. Adressen finden Sie auf unserer Homepage www.vbv-blasmusik.at
Feldkirch, Juli 2010
Der Landesjugendreferent: Der Landesobmann:
Helmut Geist Wolfram Baldauf
A) Bläser
1. Junior-Abzeichen
- Im Rahmen der praktischen Prüfungen werden auch theoretische Inhalte abgefragt (z.B. bestimmte Noten-, Pausenwerte, Notennamen, evt. Vorzeichen, dynamische Ausdrücke, Tempobezeichungen usw.).
- Zwei Tonleitern mit Dreiklang über eine Oktave nach freier Wahl werden auswendig (!) vorgetragen.
- Eine kleine Blattleseübung wird vorgelegt. Der zuständige Prüfer (= meistens auch Lehrer) ist für die Auswahl zuständig und dafür auch voll verantwortlich.
- Drei Spielstücke unterschiedlichen Charakters werden nach freier Wahl, nach Möglichkeit mit Klavierbegleitung oder in kammermusikalischer Form vorgetragen. Die Auswahl der Stücke soll den Anforderungen entsprechen, welche auf der Hompage des VBV abrufbar ist (www.vbv-blasmusik.at - Jugend – JMLA – Richtlinien).
2. Bronze-Abzeichen
- Zwei Dur- und zwei Molltonleitern (aeolisch, melodisch und harmonisch) mit Dreiklang bis 4# und 4b nach freier Wahl (auswendig). Im Bassschlüssel notierte Blechblasinstrumente von 2# bis 6b. Alle Tonleitern sind in ganzen Oktaven im in der jeweiligen Leistungsstufe geforderten Tonumfang des Instrumentes zu spielen.
- Chromatische Tonleiter (ganzer Tonumfang, auswendig)
- Eine Etüde (siehe Literaturliste)
- Ein Vortragsstück (siehe Literaturliste)
- Blattleseübung – Prima vista (wird zeitgerecht vom VBV den jeweiligen Prüfungskommissionen übergeben)
- Zwei Werke mit Begleitung (Klavier oder eventuell Play along) oder aus dem Bereich der Kammermusik (Ensemble) unterschiedlichen Charakters, nach Möglichkeit im Rahmen eines öffentlichen Auftrittes. Ebenso kann auch ein reines Solostück vorgetragen werden.
- Für Horn: Ein Werk aus dem Prüfungsprogramm muss in Es transponiert werden.
3. Silber-Abzeichen
- Zwei Dur- und zwei Molltonleitern (aeolisch, melodisch, harmonisch) mit Dreiklang mit mindestens 4# und 4b nach freier Wahl (auswendig). Im Bassschlüssel notierte Blechblasinstrumente mindestens 2# bzw. 6b. Alle Tonleitern sind in ganzen Oktaven im in der jeweiligen Leistungsstufe geforderten Tonumfang des Instrumentes zu spielen.
- Chromatische Tonleiter (ganzer Tonumfang, auswendig)
- Eine Etüde (siehe Literaturliste)
- Ein Vortragsstück (siehe Literaturliste)
- Blattleseübung – Prima vista (wird zeitgerecht vom VBV den jeweiligen Prüfungskommissionen übergeben)
- Zwei Werke mit Begleitung (Klavier oder eventuell Play along) oder aus dem Bereich der Kammermusik (Ensemble) unterschiedlichen Charakters, nach Möglichkeit im Rahmen eines öffentlichen Auftrittes. Ebenso kann auch ein reines Solostück vorgetragen werden.
- Für Horn: Ein Werk aus dem Prüfungsprogramm muss in Es transponiert werden.
B) Schlagwerk
1. Junior-Abzeichen
Reine Spielzeit: 5 – 6 Minuten
- Stabspiele: Tonleitern mit Dreiklängen über eine Oktave nach freier Wahl und auswendig
- Kleine Trommel: Stücke mit Wirbel, Vorschlägen und unterschiedlicher Dynamik
- Klassische Orchester Perkussion (große Trommel, Becken, Triangel, Tamburin, d.h. Rahmentrommel mit Fell und Schellen etc.): 1 – 2 Übungen
Weiters sind Stücke aus ein bis zwei der folgenden Kategorien vorzubereiten:
- Pauken: Etüden, Vortragsstücke oder Solostücke
- Stabspiele: Stücke mit oder ohne Begleitung (Klavier)
- Drumset: einfache Grundrhythmen
- Multiple Percussion
2. Bronze-Abzeichen
Reine Spielzeit 8 – 10 Minuten
Das Prüfungsprogramm muss folgende Punkte beinhalten:
- Zwei Dur- und zwei Moll-Tonleitern mit Dreiklängen bis 4# und 4b nach freier Wahl und auswendig. Alle Tonleitern sind über zwei Oktaven (nach Möglichkeit des Instrumentes) zu spielen.
- Chromatische Tonleiter
- Kleine Trommel:
Stücke mit Vorschlägen, Wirbel, verschiedene Dynamiken
verschiedene Taktarten, einfache Rudiments
Einschlagen und Österreichischer Fußmarsch
- Stabspiele: ein bis zwei Vortragsstücke oder Etüden unterschiedlichen
Charakters, eventuell mit Begleitung (Klavier oder evt. Play along) für Xylophon, Marimba, Vibraphon
- Pauken: ein bis zwei Vortragsstücke oder Etüden verschiedenen Charakters, eventuell mit Begleitung (selbstständiges Einstimmen)
- Drumset: leichte Standardrhythmen, ein Stück mit Begleitung (Klavier, Ensemble oder evt. Play along)
- Multiple-Percussion / Klassische Orchester Perkussion: bevorzugt ein bis zwei Übungen aus Klassischer Orchester Perkussion (große Trommel, Becken, Triangel, Tamburin etc.)
Ein Teil des Prüfungsprogramms ist nach Möglichkeit im Rahmen eines öffentlichen Auftrittes vorzutragen.
3. Silber-Abzeichen
Reine Spielzeit 12 – 15 Minuten
Das Prüfungsprogramm muss folgende Punkte beinhalten:
- Zwei Dur- und zwei Moll-Tonleitern mit Dreiklängen mit mindestens 4# und 4b nach freier Wahl und auswendig. Alle Tonleitern sind über zwei Oktaven (nach Möglichkeit des Instrumentes) zu spielen
- Chromatische Tonleiter
- Kleine Trommel: ein Rudimentstück ein traditionelles Solostück oder ein Multiple Percussion-Stück Einschlagen und Österreichischer Fußmarsch
- Stabspiele: ein Solostück (Xylophon, Marimba oder Vibraphon) mit Begleitung (Klavier oder evt. Play along) ein Solostück (oder Duostück) mit zwei oder vier Schlägeln Pauken: zwei Solostücke (mit Umstimmen, mindestens drei Pauken)
- Drumset: Rhythmen und Fills, Swing – einfaches Chartreading und Play along
- Multiple-Percussion / Klassische Orchester Perkussion: ein Stück Solo oder mit Begleitung
Ein Teil des Prüfungsprogramms ist nach Möglichkeit im Rahmen eines öffentlichen Auftrittes vorzutragen.
Allg. Bestimmungen zum Erwerb des ÖBV - Jungmusikerleistungsabzeichens
Junior Anforderungen
JMLA Statut 2009
Tonumfänge 2009
Richtlinien_schlagwerk_ab_1_9_2010
Ausschreibung_Oberstufenpruefung_2011
Oberstufenpruefung_Pflichtstuecke_2010
Sie finden alle weiteren Informationen auf der Homepage der österr. Blasmusikjugend unter dem Titel 'JMLA'.

Sollten Sie noch Fragen haben, wenden Sie sich an unser Geschäftsbüro in Feldkirch (siehe Kontakte )