Dienstag, 07.09.2010

 

Jugendschutz - ist Dein Schutz

Rechtlichen Bestimmungen sollen die Jugend vor besonderen Gefahren und schädlichen Einflüssen schützen. Sie regeln vor allem, was ab welchem Alter erlaubt ist. Auf dieser und den nachfolgenden Seiten bekommt der Jugendliche einen Überblick zu seinen Rechten und Pflichten.

  Vorarlberger Jugendschutzgesetz

 

Sie finden hier die aktuellen Statuten des Vorarlberger Blasmusikverbandes.

  Statuten

Merkblatt für Fähnriche

Die Fahne oder Standarte, auch in anderen Ländern schon seit dem Altertum bekannt, hat im Laufe der Zeit nicht nur die Form, sondern auch ihre Bedeutung geändert; Sie wurde sogar missbraucht.

Unabhängig von allen diesen Dingen war und ist sie immer noch das sichtbare Zeichen gleichgesinnter Menschen.

Bei uns ist die Fahne zum Symbol der Treue geworden. Die Musikanten eines Vereines stellen sich gleichsam unter ihren Schutz und bekennen sich durch sie zu ihrer Gemeinschaft.

Betrachtet man die Fahne nach diesen Kriterien, ergibt es sich, dass die Person, die die Fahne dem Verein vorantragen darf, auch eine nicht ganz leichte Aufgabe, um nicht zu sagen Verantwortung, übernimmt. Die Vereinsleitung sollte daher für diese Tätigkeit nicht irgendeine Person nominieren, sondern sich ernsthafte Gedanken machen.

Allgemeine Richtlinien über und für den Fähnrich

1.    Der Fähnrich sollte eine Person sein, die in der Lage ist, die Fahne leicht und sicher zu tragen. Außerdem muss soviel Musikalität bzw. Taktgefühl vorhanden sein, dass im Gleichschritt mit der Musik marschiert werden kann.

2.    Der Fähnrich muss immer in der Tracht, bzw. Uniform der Musik auftreten (einheitliches Bild). Die Schärpe wird immer von der rechten Schulter zur linken Hüfte getragen. Weiße Handschuhe vervollständigen den optischen Eindruck.

3.    Der Fähnrich marschiert mindestens 4 Schritte vor dem Tambourmajor oder Kapellmeister. Sind Trachtendamen oder Festdamen vorhanden, marschieren diese links und rechts neben dem Fähnrich. Marketenderinnen marschieren immer neben dem Tambourmajor oder Kapellmeister, nie neben dem Fähnrich.

4.    Die Fahne wird, da sie ja im Stiefel (Fahnentragriemen) getragen wird, nur mit einer Hand gehalten; dabei ist es gleichgültig mit welcher. Die freie Hand wird beim Marschieren normal bewegt. Bei sehr starkem Wind darf auch die zweite Hand zum Halten der Fahne verwendet werden.

5.    Eine Vereinsfahne stellt bekanntlich einen sehr großen materiellen Wert dar. Der Fähnrich ist persönlich für den einwandfreien Zustand der Fahne verantwortlich (nicht der Zeugwart)

Verhalten bei verschiedenen Veranstaltungen

A)   Fahnenweihe

Dieser feierliche Anlass kann nur teilweise in einer Instruktion festgehalten werden. Eine vorherige gründliche Aussprache mit dem Geistlichen und dem Organisator der Veranstaltung ist unbedingt notwendig.

Die neue Fahne wird in der Hülle auf einen vorhandenen Tisch gelegt. Bei der Weihe wird die Hülle entfernt und die Fahne voll entfaltet auf den Weihetisch gelegt. Der Fähnrich steht neben dem Weihetisch, betätigt sich aber beim Ausbreiten der neuen Fahne nicht. Nach der Weihe übergibt der Vereinsobmann die neue Fahne dem Fähnrich, dieser senkt die Fahne 3mal vor dem Altar. Nach dieser Zeremonie nimmt er wieder Aufstellung an seinem bisherigen Platz mit der Fahne bei Fuß.

Nur während der Wandlung wird die Fahne in den Stiefel gehoben und gesenkt.

Ist die Messe beendet, wird zuerst der Altar durch dreimaliges Senken der Fahne gegrüßt. Der zweite Gruß (jedoch nur einmaliges Senken) gilt der Fahnenpatin und anschließend den anwesenden Vereinsfahnen (senken oder kreuzen).

Sowohl der Altargruß wie auch der Gruß an die Fahnenpatin und anderen Vereinsfahnen ist langsam und würdevoll durchzuführen. Beim Auszug aus der Kirche geht der Fähnrich mit der neuen Fahne nach den anderen Vereinsfahnen, damit diese außerhalb der Kirche ein Fahnenspalier bilden können.

B)   Festumzüge

Vor jeder Ausrückung muss sich der Fähnrich davon überzeugen, ob die Fahne in tadellosem Zustand ist. So wie jeder Musikant für sein Instrument verantwortlich ist, ist es der Fähnrich für die Fahne. Daher hat er auch darauf zu achten, dass die Hülle, zum Schutz der Fahne, wenn sie nicht mehr gebraucht wird, mitgenommen wird.

Der Fähnrich marschiert mindestens 4 Schritte vor dem Tambourmajor oder Kapellmeister, flankiert von den Festdamen oder Trachtendamen.

Der Fähnrich marschiert immer mit Schärpe und weißen Handschuhen. Die übrige Adjustierung ist wie in Punkt 2 bereits angeführt.

Während des Festumzuges oder auch bei sonstigen Marschmusikausrückungen wird die Fahne nur im Stiefel getragen und mit einer Hand gehalten. Das Schwenken der Fahne während des Spieles der Musik, wird nicht mehr gemacht. Durch die teilweise noch sehr schweren Fahnen war der optische Eindruck den die Fähnriche dabei machten so schlecht, dass es viel besser ist, dies zu unterlassen, um dadurch den Gesamteindruck der Musik nicht zu zerstören.

Beim Vorbeimarsch an der Ehrentribüne wird die Fahne gesenkt, gleichzeitig macht der Fähnrich auch eine Blickwendung zu den Ehrengästen. Nach dieser Ehrenbezeugung wird die Fahne wieder normal, leicht nach vorne geneigt, getragen. Die freie Hand wird natürlich bewegt.

Adjustierung: Bei einer Ausrückung ohne Trachten- oder Uniformrock sind die Hemdärmeln nicht aufgerollt, Krawatte oder Trachtentuch werden getragen (dies gilt für die ganze Musik). Der Hut vervollständigt immer das einheitliche Bild eines Vereines.

C) Konzert

1) Im Festzelt als Festmusik

Beim Festkonzert am Abend, steht der Fähnrich mit der Fahne im Stiefel, diese leicht nach vorne geneigt, während des 1. Musikstückes am Bühnenrand mit dem Gesicht zum Publikum. Nach dem Musikstück grüßt er durch 3mailges Senken der Fahne die Gäste. Danach stellt er die Fahne in den vorbereiteten Fahnenständer.

2) Im Festzelt nach dem Festumzug

Nach dem gemeinsamen Fahneneinmarsch in des Festzelt, werden die Fahnen in die Fahnenständer gestellt.

3) Eigenes Konzert im Saal

Bei eigenen Saalkonzerten wird die Vereinsfahne gut sichtbar aufgehängt. Sie kann von der Landes- und Gemeindefahne flankiert sein. Die optimale Anbringung muss mit dem ästhetischen Empfinden übereinstimmen.

4) Konzert im Auftrag eines anderen Vereins

Wenn die Fahne überhaupt mitgenommen wird, so verhält sich der Fähnrich wie unter Punkt 1a beschrieben.

C)   Gefallenenehrung

Führt ein Verein nur für sich alleine eine Gefallenenehrung durch, steht der Fähnrich alleine mit der Fahne bei Fuß, vor dem Kriegerdenkmal. Mit dem Aviso für die Musik zum Spiel vom guten Kameraden nimmt er die Fahne in den Stiefel und senkt sie bereits beim ersten Ton bis zur Beendigung des Liedes. Wenn die Zeremonie nach dem guten Kameraden noch nicht gleich beendet wird, nimmt er die Fahne wieder aus dem Stiefel und stellt sie bei Fuß. Ist die Gefallenenehrung beendet, senkt er als Abschiedsgruß dreimal die Fahne (die wieder im Stiefel steht) vor dem Kriegerdenkmal, macht eine Kehrtwendung über links und stellt sich vor der Musik zum Abmarsch auf.

Sind bei der Gefallenenehrung weitere Fahnenabordnungen anwesend, so steht der Fähnrich des veranstaltenden Vereines in der Mitte der Fahnenabordnungen. Die Handhabung der Fahne bleibt gleich wie vorher beschrieben.

Bei Gefallenenehrungen wird an der Fahne ein schwarzer Trauerflor angebracht.

Die jeweilige Aufstellungsordnung übernimmt immer die veranstaltende Vereinsleitung nach Absprache mit dem Fähnrich.

D)  Beerdigung

Adjustierung: Normale Tracht oder Uniform, weiße Handschuhe und normale Schärpe. An der Fahne wird ein schwarzer Trauerflor angebunden.

Während des Traueraktes steht der Fähnrich mit Fahne bei Fuß, bei Marschaufstellung vor, bei Konzertaufstellung neben der Musik. Beim Aviso für das Spiel vom guten Kameraden setzt der Fähnrich die Fahne in den Stiefel und senkt sie bis zur Beendigung des Liedes. Danach tritt er mit dem Vorstand und Kreuzträger vor das Grab und senkt die Fahne 3mal langsam in das offene Grab. Danach macht die Abordnung gemeinsam eine Kehrtwendung über links und geht zur Musik zurück.

Ist der Verein bei einer Beerdigung nur durch eine Fahnenabordnung vertreten, so muss sie mindestens aus dem Fähnrich und zwei weiteren Personen bestehen. Die Zeremonie am Grab bleibt gleich wie vorher beschrieben.

Der Fähnrich soll sein Amt mit Freude und Begeisterung ausfüllen, denn er ist der erste den man sieht, da er ja der Musik ein Stück vorausmarschiert und somit gleichsam die Visitenkarte darstellt.

Ausgearbeitet und verfasst von Emilian Salzmann

 

Bekleidungsrichtlinien

'Kleider machen Leute' - Dieses Sprichwort hat in all den Jahren nichts an Aktualität verloren. Schöne Kleider haben immer ihre Wirkung auf Menschen ausgeübt und waren maßgebend mitentscheidend für den ersten Eindruck.Es ist daher nicht egal, wie eine Musikkapelle gekleidet ist bzw. was sie als Kleidung gewählt hat.

Ob Tracht oder Uniform ist eine Entscheidung, die der Verein selbst treffen muss, sich aber vorher gut informieren sollte.

Leider sind unsere Vereine finanziell nicht so gut gestellt, um sich eine Tracht und eine Uniform leisten zu können. Sie sind daher gezwungen, eine Einheitskleidung für alle Anlässe zu verwenden. Ein gemeinsamer Auftritt in der Öffentlichkeit hat daher immer in dieser Einheitskleidung zu geschehen.

Um unsere schönen Trachten und Uniformen im richtigen Licht erscheinen zu lassen, bedarf es einiger Hinweise, die mithelfen sollen, dass dies in gebührender Form geschieht.

Der Vorarlberger Blasmusikverband stellt sich das Erscheinungsbild seiner Mitgliedskapellen in Tracht oder Uniform so vor !

1.    Grundsätzlich sind alle Musiker gleich gekleidet

Das äußere Erscheinungsbild, zu dem selbstverständlich die Tracht oder die Uniform zählen, ist die Visitenkarte des Vereins. Das Publikum spricht zuerst von der schönen Tracht oder Uniform und erst danach, vom musikalischen Eindruck. Aus diesem Grund ist es unbedingt notwendig, durch ein entsprechendes Auftreten eine geschlossene Einheit zu demonstrieren.

Zu diesem Einheitsbild gehören:

a)   gleiche Kopfbedeckung

Hüte, Zylinder, Uniformkappen oder Mützen sollten auch möglichst gleich getragen werden. Gebleichte und aus der Fasson geratene Kopfbedeckungen machen einen schlampigen Eindruck.

b)   gleiche Hemden oder Blusen

Hemden bzw. Blusen sollten die gleiche Farbe und Stoffstruktur, gleichlange Ärmel und gleiche Kragenform haben.

c)   gleiche Krawatten, Trachtentücher oder Maschen

Alle haben gleiche Krawatten bzw. Trachtentücher, und zwar in der Farbe und Muster sowie auch den gleichen Krawattenknopf.

d)   gleiche Westen oder Gilets

Ausschnittsgröße und -form der Westen bzw. Gilets, Anzahl der Knöpfe, Farbe und Stoffmuster sollten gleich sein.

e)   gleiche Jacken oder Gehröcke

Trachten- und Uniformröcke sowie Gehröcke bei Trachten sollten einen einheitlichen Schnitt, einheitliche Stoffqualität und Farbe haben.

f)    gleiche Hosen oder Röcke

Bei Trachten sind entweder alles Leder- oder alles Stoffhosen. Bei Uniformen ist immer eine ordentliche Bügelfalte vorhanden, die Hosen sind auch ohne Flecken.

g)   gleiche Socken oder Kniestrümpfe

Die Socken haben alle die gleiche Farbe, bei den Kniestrümpfen ist auf das gleiche Muster zu achten. Bei Trachten ist auch die gleiche Länge der Kniestrümpfe erforderlich (nackte Knie sind nicht schön). Sollte Mädchen mit Rock und Strumpfhosen ausrücken, ist darauf zu achten, dass die Strumpffarbe zur Tracht oder Uniform passt und alle Mädchen die gleiche Farbe wählen.

h)   gleiche Schuhe

Gleiche Schuhform, gleiche Schuhfarbe und bei Trachten die gleiche Schuhschnalle sind erforderlich.

2.    Grundsätzlich wird nur in kompletter Kleidung ausgerückt.

Diese Forderung ist wahrscheinlich nicht immer durchführbar. Aus diesem Grund werden hier einige Vorschläge für einen Kompromiss gegeben.

a)   Marschmusikwettbewerb

Bei einem Marschmusikwettbewerb ist auf jeden Fall in kompletter Tracht oder Uniform anzutreten, egal welches Wetter herrscht.

b)   Marschmusik bei Festumzügen

Bei Festumzügen sollte ebenfalls die komplette Tracht oder Uniform getragen werden. Meistens dauert der Umzug nicht so lange, dass man den Musikern dies nicht auch bei sehr heißem Wetter zumuten könnte.

Es gibt wahrscheinlich Vereine, bei welchen ein Tragen der kompletten Uniform bei hohen, sommerlichen Temperaturen nicht möglich ist, eine sogenannte 'Marscherleichterung', kann sich nur auf das Ausziehen des Trachten- bzw. Uniformrockes oder des Gehrockes beziehen. Bei Marscherleichterung marschiert man mancherorts auch ohne Hut, wenn dies zur Kleidung passt.

Alle Hemd- und Blusenärmel sind lang und zugeknöpft zu tragen, die Krawatten, das Trachtentuch und die Maschen sind immer selbstverständlich. Westen oder Gilets sind zugeknöpft. Diese sogenannte 'Marscherleichterung' gilt nicht für Fähnrich, Kapellmeister und Stabführer.

c)   Marschmusik bei Ständchen

Auch bei Ständchen, egal für wen man spielt, sollte der Verein in kompletter Adjustierung auftreten. Ganz besonders dann, wenn man zum Spielort marschieren muss. Es ist immer Publikum auf der Straße, das von der Musik einen guten Eindruck erhalten soll.

d)   Konzertwettbewerb

Bei einem Konzertwettbewerb ist die komplette Tracht oder Uniform selbstverständlich, lediglich auf die Kopfbedeckung kann man hier verzichten.

e) Jahreskonzerte

z.B. Frühjahrs-, Weihnachts-, Cäcilien-, Dreikönigs-, Kirchenkonzert oder ähnliche Veranstaltungen

Das sogenannte Jahreskonzert ist für einen Verein meistens der musikalische Höhepunkt im Vereinsjahr.

Viele prominente Persönlichkeiten und Freunde besuchen dieses Konzert.

Durch gutes Auftreten kann zumindest rein optisch schon ein Erfolg verbucht weden, denn nicht nur das Ohr, auch das Auge will etwas erleben. Leider sind fast alle Bühnen in unserem Land durch die vielen Lichter und Schweinwerfer so warm, dass es für die Musiker fast unmöglich ist, in kompletter Adjustierung zu konzertieren. Als Konzertbesucher ist man sehr oft unangenehm berührt, wenn die Musikanten nach dem ersten Musikstück beginnen ihre Röcke auszuziehen und die Hemds- oder Blusenärmel hochkrempeln.

Die Röcke werden dann meist schlampig auf die Stuhllehnen gehängt, und es ergibt sich so der optische Eindruck eines Frühschoppenkonzertes. Wenn die Temperatur auf einer Bühne so hoch ist, dass das musikalische Niveau leiden könnte, sollte man schon vor Beginn des Konzertes oder aber in der Pause die Jacken oder Gehröcke in der Garderobe lassen.

Die Hemds- oder Blusenärmel sind selbstverständlich lang und zugeknöpft. Krawatten oder Trachtentücher sind zu tragen.

Der Kapellmeister dirigiert in kompletter Adjustierung ohne Hut. Bei Trachten mit Gehrock muss man sich zuerst davon überzeugen, ob das Bild des Kapellmeisters, wenn er als einziger mit Gehrock erscheint, nicht leidet. Bei einer Ehrung, die ja meist vor der Pause durchgeführt wird, zieht der zu Ehrende selbstverständlich wieder den Trachten- oder Uniformrock bzw. den Gehrock an

Bei Kirchenkonzerten ist meist die Temperatur so, dass man gar nicht auf den Gedanken kommt den Rock oder Gehrock auszuziehen. Ansonsten gelten die selben Regeln wie bei Saalkonzerten. Grundsätzlich kann man sagen, dass man in Räumen nie mit Hut auftritt.

e)   Faschingskonzerte, Konzerte nach einem Festumzug auf der Bühne im Festzelt, Wein- oder Bierfeste im Freien, Geburtstagsständchen usw.

Auch bei den sogenannten 'Biermusik-Verpflichtungen' muss auf eine ordentliche Adjustierung geachtet werden. Sicherlich kann man bei diesen Ausrückungen etwas großzügier sein, als bei Saalkonzerten. Das einheitliche Bild darf aber nicht zerstört werden.

Es ist darauf zu achten, dass alle Musikanten gleich angezogen sind. Auch bei diesen Konzerten macht es keinen guten Eindruck, wenn Hemd und Weste so weit aufgeknöpft sind, dass man die nackte Brust sieht. Wenn der gute Geschmack verloren geht, ist wohl fast alles verloren.

f)    Musik in kleinen Gruppen

Musiker, die in kleinen Gruppen auftreten, repräsentieren genauso wie die große Kapelle den Verein. Sie sind daher verpflichtet, sich auch dementsprechend zu verhalten und zu kleiden.

Musik in kleinen Gruppen wird nicht nur beim Wettbewerb sondern bei jeder Verpflichtung in voller Adjustierung ohne Hut dargeboten. Sollten ganz junge Musikanten noch eine Tracht oder Uniform haben, so ist unbedingt darauf zu achten, dass sie möglicht gleich angezogen sind.

Ein Vorschlag wäre: lange dunkle Hose und weißes Hemd mit langen Ärmeln oder ein Dirndlkleid.

Krawatte ist bei ganz jungen Musikern in unserer Zeit wohl kaum zu erwarten; sehr hübsch nimmt sich ein Samt- oder Trachtenband aus.

g)   Prozessionen

Bei Prozessionen wird immer in voller Adjustierung mit Hut, egal welche Temperaturen herrschen ausgerückt.

h)   Beerdigungen

Bei Beerdigungen und Gefallenenehrungen wird immer in kompletter Adjustierung mit Hut, egal welche Temperaturen herrschen, ausgerückt. Auch bei Verabschiedung am Sarg, in der Leichenhalle oder am Grab und während der Grabrede ist der Hut aufzubehalten.

i)     Empfänge

Bei Empfängen wird immer die komplette Adjustierung getragen. Bei extremer Kälte, starkem Regen oder Schneetreiben kann selbstverständlich die nötige Schutzkleidungüber der Tracht oder Uniform getragen werden. Es ist hier nicht möglich, alle in einem Vereinsjahr anfallenden Verpflichtungen anzuführen und genau zu beschreiben. Jeder Vereinsvorstand oder auch der Kapellmeister sollte über so viel Fingerspitzengefühl verfügen, um den Verein auch optisch in bester Form zu präsentieren.

Dies ist natürlich nur dann möglich, wenn auch die Vereinsmitglieder entsprechend motiviert bzw. angehalten werden. Sicherlich wird es Ausnahmen geben, die ein Wunschauftreten nicht zulassen, dies sollte aber möglichst selten vorkommen.

Marketenderinnen tragen die Tracht ihrer Talschaft oder Gemeinde. Ist dies nicht möglich, sollte beim Vorarlberger Landestrachtenverband bezüglich eines entsprechenden Dirndls Rücksprache genommen werden.

3.    Grundsätzlich ist die komplette Kleidung in tadellosem Zustand zu halten.

Neben den Instrumenten stellt die Tracht oder die Uniform den größten Wert des Vereinsvermögens dar. Es müsste daher für die Vereinsmitglieder selbstverständlich sein, diese Wertgegenstände schonend zu behandlen. Es gehört zu den Aufgaben des Vorstandes, des Kapellmeisters und des Stabführers die ordentliche Adjustierung der Musiker vor einer Ausrückung zu überprüfen.

Möglicherweise wird man den einen oder anderen infolge einer Beanstandung erzürnen; dieses Risiko muss jedoch im Hinblick auf alle anderen, ordentlich gekleideten Musiker eingegangen werden. Nur stetes Bemühen der verantwortlichen Funktionäre in den Vereinen wird es ermöglichen, in Zukunft 'das Bild' der Musikkapellen in der Öffentlichkeit aufzuwerten, was die Blasmusik ja schlussendlich auch verdient.

Ausgearbeitet und verfasst von Emilian Salzmann

 

 

Richtlinien Jubilaretreffen.
 

 Richtlinien Jubilaretreffen

 

In nachfolgenden Seiten finden Sie Informationen und Vorgaben für Probellokalanforderungen.
 

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 Raumanforderung

 

In letzter Zeit haben sich die Anfragen betreffend die von Vereinenen bezahlten pauschalen Aufwandsentschädigungen gehäuft. Mehr Informationen finden sie in nachfolgendem PDF aus der ÖBZ 03/2010

  Pauschale Aufwandsentschädigung

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